Unterwasser-Ultraschall

Unterwasser-Ultraschall

Verfahren zur Behandlung der kleinen Gelenke von Händen und Füßen.

Wirkmechanismus:

Physikalische Wirkungen:

  • Mikromassagewirkung (der Ultraschall bringt das Gewebe durch mechanische Reize in Vibration)
  • Wärmewirkung (die absorbierte Energie wandelt sich in Wärme um).


Biochemische Wirkungen:

  • Schmerzlindernde und muskelentspannende Wirkung. Erhöht die Sauerstoffversorgung des behandelten Bereichs und verbessert somit den Heilungsprozess. Besonders wirksam zur Auflösung schmerzhafter Muskelknoten.

Behandlungsablauf:

Der Patient legt seine Hände und/oder Füße in einen dafür vorgesehenen Plastikbehälter, die Behandlung erfolgt mit dem herkömmlichen Ultraschallkopf. Das Wasser umgibt die Gelenke und überträgt die Wirkung des Ultraschalls auf Stellen, die aufgrund der Größe des Behandlungskopfes nicht direkt behandelt werden können.

Behandlungsdauer:

5 Minuten.

Indikationen:

  • Heberden- und Bouchard-Arthrose
  • Im inaktiven Stadium der RA
  • Verschleiß der I.CMC-Gelenk (Daumengrundgelenk) (sogenannte "Hausfrauenkrankheit")
  • Verschleißerkrankungen der kleinen Gelenke des Fußes
  • Schmerzen unterschiedlicher Herkunft an der Fußsohle.

Gegenanzeigen:

Verletzungen oder dermatologische Erkrankungen der Haut der zu behandelnden Hand und/oder des Fußes.